Wenn Vergangenes tödlich bleibt: TV-Kampagne zu Asbest
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Die Stiftung EFA unterstützt Asbest-Betroffene sowie enge Angehörige und informiert Interessierte.
Ein Film voller Lebensfreude, trotz ernster Botschaft.
Asbest ist kein abgeschlossenes Kapitel. Diese Botschaft unterstreicht die anhaltende Relevanz und die benötigte niederschwellige Hilfe der Stiftung EFA.
Need
Der Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer fehlte zunehmend die öffentliche Wahrnehmung für die tödlichen Folgen von Asbest. Sinkende Gesuchseingänge deuteten auf ein kollektives Verdrängen der Problematik hin. Gleichzeitig galt es, die gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit neu zu bündeln, den laufenden Gesetzgebungsprozess kommunikativ zu begleiten und die Stiftung klar als niederschwellige, schnelle und unkomplizierte Hilfestellung in einer belastenden Situation zu positionieren.
Als verantwortliche Consultant für die Sensibilisierungskampagne ist es mir ein besonderes Anliegen, gemeinsam mit der Stiftung EFA Aufmerksamkeit für ein Thema zu schaffen, das viel zu oft im Verborgenen bleibt. Indem wir ihre Sichtbarkeit erhöhen, ermöglichen wir, dass Opfer und Angehörige schneller von der Stiftung erfahren – und damit die finanzielle Unterstützung erhalten, die sie dringend brauchen. Sinnstiftende Kommunikation kann hier ganz konkret Leben erleichtern.
Solution
Neben weiteren Massnahmen setzte Republica einen nationalen TV-Spot um, in dem gezeigt wird, dass verheilte Alltagsverletzungen in Form sichtbarer Narben heute kaum ein Problem mehr darstellen. Im Gegensatz dazu können asbestbedingte Erkrankungen auch Jahrzehnte später tödliche Folgen haben. Das emotionale Storytelling macht das Verdrängen greifbar und verankert die Botschaft «Asbest ist nicht vorbei». Die Stiftung EFA setzt ein klares Zeichen: Sie ist da, weil sie gebraucht wird – heute mehr denn je.
Es war uns wichtig, einen Film zu machen, der eine positive Stimmung voller Lebensfreude transportiert, auch wenn die Botschaft des Films sehr ernst ist.