Mit Herzblut und Haltung für das Frauenhockey
06. März. 2026
Republica engagiert sich aus Überzeugung für das Frauenteam des SC Bern. Damit ermöglichen wir Sichtbarkeit, fördern die Chancengleichheit und bereiten den Athleten die Bühne, die sie verdienen. Im Interview erklärt CEO und Founder Bala Trachsel die Hintergründe und weshalb es jetzt das entscheidende Momentum braucht.
Republica ist Silbersponsorin der SCB Frauen, Mitinitiantin des PowHERplay Clubs und Kreatorin von emotionalem Content rund um das Team – Wie kam es zu diesem grossen Engagement?
«Ganz klar: Weil wir alle bei Republica an die Zukunft des Frauenhockeys glauben. Das Engagement hat sehr viel mit Purpose zu tun: Bei uns arbeitet eine junge Generation von Frauen, denen Equality und Equity ein grundsätzliches Anliegen sind und die mit ihrem täglichen Wirken etwas bewegen wollen. Und selbstverständlich hängt es stark mit meiner eigenen Leidenschaft für den Sport und LiveCom zusammen.»
Du meinst, weil Republica seit vielen Jahren die Lead-Agentur des SC Bern ist?
«Auch, ja. Ich habe aber bereits meine ersten beruflichen Erfahrungen im Sport-Service und -Sponsoring der Wander AG gesammelt. Zudem war ich Spielerinnen-Trainerin im Volleyball, ehrenamtliche Marketingverantwortliche und Mädchen für alles beim BSV Bern, Mitinhaberin des Boxclub Bern und Managerin im Frauenboxen. Daher weiss ich ganz genau, was es bedeutet, dauerhaft für Chancen, Finanzen und Möglichkeiten zu kämpfen.»
Bala Trachsel kämpft für Chancen und Möglichkeiten im Frauensport; hier als Mitinhaberin des Boxclubs Bern und Managerin im Frauenboxen.
Wie unterstützt Republica das Team?
«Wir tun, was wir am besten können: Wir beleuchten, was auf und neben dem Eis geht. Dabei zeigen wir ganz konkret auf, warum Solidarität unter Frauen entscheidend ist und was es heisst, im Schatten eines Männer-NLA Teams zu stehen. Unser Ziel ist es, diesen Schatten kleiner zu machen und den Sportlerinnen – vom Nachwuchs bis zur internationalen Spitze – Mut zu machen. Unsere Frauen-Nati hat das an Olympia in Milano auf eindrücklichste Art und Weise vorgemacht. Internationale Wettkämpfe sind wichtig, auch wenn an den Olympischen Spielen den Frauen die Body-Checks verboten wurden.»
Republica plakativ sichtbar auf dem Warmup-Dress der SCB Frauen.
Was würde dem Frauenhockey in der Schweiz helfen?
«Die Durchführung einer Weltmeisterschaft. Diese würde für mehr nationale mediale Präsenz und die Sensibilisierung bei Unternehmen und Supportern sorgen – so wie dies jüngst mit der Frauenfussball-EM in der Schweiz der Fall war. Eine reichweitenstarke Allianz aus Botschafter:innen, Unternehmer:innen und Journalist:innen könnte für Aufmerksamkeit und die nötigen Ressourcen sorgen, um den Sport nachhaltig zu fördern. Beim SC Bern machen wir dies schon vor: So haben wir den powHERplay Club gegründet, in dem Frauen aus dem Business-Umfeld die Möglichkeit erhalten, Netzwerke zu knüpfen und aktiv die Entwicklung der SCB Frauen mitzugestalten.»
Im powHERplay Club können Frauen aus dem Business-Umfeld netzwerken.
Du hast es schon erwähnt: Republica beleuchtet, was auf und neben dem Eis geht. Wie gestaltet sich die Content Produktion für die SCB Frauen ganz konkret?
«Die zuständige Content Producerin Dina Benetik kümmert sich um Wochenplanung, die Absprache mit dem SCB-Team und die Koordination von Sponsoren- und Sport-Postings. Am Matchday selbst ist sie mit Stories, Livebildern, Interviews und Ticker-Meldungen mittendrin. Die Spielerinnen wurden von uns spezifisch geschult und liefern uns laufend auch eigenen Content, so dass wir auch vom Alltag und den Trainings sowie Ausflügen gutes Bildmaterial haben. Unsere Arbeit wird vom ganzen Frauenteam geschätzt, denn unser Ziel ist klar, viele Zuschauerinnen und Zuschauer in die PostFinance Arena bringen.»
Dina Benetik produziert auch an Matchdays Content mit und für die SCB Frauen.
Hat es auch Vorteile, dass die Spiele noch nicht ganz so gut besucht sind wie die der Männer?
«Absolut! Uns macht die Arbeit mit dem Frauenteam enorm Spass, weil eigentlich alles geht, was beim NLA-Männerteam nicht möglich ist. Wir können extrem nah an die Mannschaft, es gibt keine Tabus, Insiders are welcome und Sportswomanship wird echt gelebt. Nun hoffen wir alle, dass sich das Team bis ins Finale durchkämpft und den Meistertitel 2024/25 verteidigen kann.»
Bala, Dina und Stefanie leben Sportswomanship.
Uns macht die Arbeit mit dem Frauenteam enorm Spass: Wir können extrem nah an die Mannschaft, es gibt keine Tabus, Insiders are welcome und Sportswomanship wird echt gelebt.
Frauenhockey verdient volle Unterstützung: Sponsore die SCB Frauen oder unterstütze das Team live im Stadion bei ihren Playoffspielen.
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